ab Sommer 2027 muss dein Arbeitgeber dir ab 50 Beschäftigten sagen, wieviel du im Vergleich zu anderen verdienst: IHK: entgelttransparenzrichtlinie
Wenn dein Arbeitgeber über 200 Angestellte hat schon heute: IHK: arbeitsentgelt
Wenn du Tarifbeschäftigt bist: Tritt in die Gewerkschaft ein. Wenn du da schon bist, lad weitere Kolleg:innen ein. Für Tech-Firmen ist das entweder Verdi oder die IG Metall.
Der Rechtsanspruch bedeutet, dass mehr Leute realisieren können, dass einen Betriebsrat zu gründen eine sehr gute Idee sein könnte.
Allerdings ist ein Betriebsrat für sowas auch keine Garantie: vor 10 Jahren hat eine Kollegin, nachdem wir doch mal darüber gesprochen haben, wer wieviel verdient, gemerkt, dass sie etwa 500 Euro weniger pro Monat verdient als ihr gleichqualifizierter Kollege (nicht ich). Trotz Personalrat und Tarifvertrag.
Ich finde die Transparenzrichtlinie wichtig, denn diejenigen, die bei Gehaltsverhandlungen eher zurückhaltend sind, bekommen damit Informationen, die ihnen zeigen, ob sie sich unwissentlich unter Wert verkauft haben.
Ich gehe davon aus, dass das bei Gehaltsverhandlungen schon einen großen Unterschied machen wird.
Der erste Schritt ist die nötige Information.
Die Leute der Anstalt greifen diesmal eine Seite auf, bei der ihr eigenes Unbehagen deutlich spürbar wird:
Die IRANstalt 2 (Video in der Mediathek)
Reflektierte Linke sind daran erkennbar, dass sie im Licht neuer Erkenntnisse ihre eigenen Ansichten prüfen.
Um herauszufinden, was wirklich das Richtige ist, auch wenn das unangenehm wird.
Wie es sich dabei gehört, haben sie einen Faktencheck zur Sendung.